Laut Behörden überfielen mehrere Angreifer den 20-jährigen Albino Francois in der Region Shombo, etwa 140 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Bujumbura.
Der Sprecher der Polizei Pierre Chanel Ntarabaganyi: "They killed him, chopped off his legs and arms and fled."
Die Täter flüchteten in den nahe gelegenen Ruvubu Wald.
Damit erhöht sich die Zahl der Morde in Burundi auf insgesamt zwehn, eine elfte Person wird vermisst.

Kassim Kazungu, Vorsitzende der burundischen Albino-Vereinigung wirft der Regieung Untätigkeit vor und fordert die Internationale Gemeinschaft auf, mehr Druck auszuüben.
"It's the reign of terror now, especially with the authorities denying us the right to organise a demonstration of support in Bujumbura this morning on the grounds that it would destract Burundians from their work (...) We are urging the international community to exert some pressure."
Nach zahlreichen erfolglosen Festnahmen und der Tatsache, dass es noch zu keinem einzigen Prozess gekommen ist, werden Befürchtungen immer größer, dass ranghohe Persönlichkeiten in die Mordserie verstrickt sein könnten.
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